Im Allgemeinen sind Helleborus robuste Stauden, die schon mal was abkönnen, trotz dem muss man bei einigen Pflanzenschädigungen handeln.
Wildfrass durch Mäuse, Kaninchen und Rehe können bei frischen Blattaustrieben vorkommen, sind aber eher selten.
Blattläuse können mit den herkömmlichen Natur– und Chemiespritzmitteln bekämpft werden, nach starkem Befall mit wenig Flüssigdünger die Pflanze wieder stärken.
Erdraupen sollten sie unter starker Beobachtung halten, da sie die Wurzeln stark schädigen können, hier benutzt man handelsübliche Ködermittel.
Pilzkrankheiten sind die eigentlichen Feinde der Helleborus:
Der Falsche Mehltau kann die Blätter so stark schädigen, dass man sie am besten abschneidet und vernichtet ( nicht auf den Kompost)! Rechtzeitiges spritzen und stärken der Blätter (Ober – und Unterseiten) kann vorbeugen. An feuchtwarmen Sommertagen besteht die Ansteckungsgefahr am stärksten.
Der Carlavirus ist für die Helleborus tödlich und die Pflanzen sollten unverzüglich vernichtet werden. Dieser Virus zeichnet sich durch schwarze Streifenbildung in den Blättern, Stängeln und Blüten aus, sowie Verkrüppelung der ganzen Pflanze. Chemische Bekämpfung ist nicht möglich !
Als Grundsatz gilt:
Je besser eine Pflanze ernährt ist,
so idealer der Standort,
desto widerstandsfähiger ist sie.
Ich hoffe Sie haben immer einen „Grünen Daumen“ für Ihre Pflanzen, auf dass sie wachsen und blühen!
Jürgen Peters |